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Feldfrucht

Winterroggen Resistenter Kornlieferant

Der Roggen, lateinisch (Secale cereale) ist eine Getreideart, die zur Familie der Süßgräser gehört. Er wird häufig als Deckfrucht oder als Gründüngungspflanze angebaut und ist bekannt für seine vielfältigen Verwendungen und Vorteile in der Landwirtschaft. So wird aus dem Roggenmehl Brot hergestellt, die Blätter und Stängel als Futterpflanze an Tiere verfüttert oder als Einstreu in Tierställen genutzt.

   

Der Roggen – Anspruchslos und krankheitsresistent

Roggen ist was die Bodenqualität anbelangt relativ anspruchslos. Es handelt sich um eine jüngere Kulturpflanze die über Zentralasien Einzug in Europa hielt. Im Vorderen Orient ließ sich das Getreide bereits um 6600  vor Christus feststellen. Er wird zudem auch wegen seiner krankheitsresistenten Art geschätzt. Sowohl sandige als auch feuchte und kühle Umgebungen kommen für den Roggenanbau in Frage. So ist es nicht verwunderlich, dass Landwirte Winterroggen häufiger in Norddeutschland als im Süden des Landes anbauen. In Mitteleuropa baut man ebenfalls hauptsächlich Winterroggen an. Sommerroggen spielt eher eine untergeordnete Rolle. Winterroggen ist Winterhart bis -25 Grad und braucht eine Frostperiode zum Auskeimen (Venalisation). Auf der anderen Seite ist das Ertragspotential etwas geringer als bei Gerste und Weizen.

Aussaat des Winterroggen

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Er wird zwischen September und Mitte Oktober ausgesät und im August geerntet. Er liefert zwischen 40-90 Dezitonnen (0,1 Tonnen) pro Hektar (10.000 qm). Wo hingegen der Sommerroggen im Frühjahr gesät und im Sommer geerntet wird – alles im gleichen Jahr. Das Roggenkorn wird zu Mehl für die Nahrungsmittelerzeugung, für Futter- und Genussmittel verarbeitet. Das Roggenmehl ist dunkel und im Geschmack kräftig und würzig. Roggen braucht Säure um aufzugehen und wird so meist mit Sauerteig angesetzt. Auch als Silofutter oder Einstreu in Tierställen für Nutztiere kommt Roggen in Frage. Vielerorts werden Roggenhalme nach der Ernte auch in den Boden eingearbeitet, um diesen zu verbessern. Weitere Getreidearten die in Deutschland angebaut sind: Weizen, Gerste, Mais oder Hafer.

   


Roggen-Feld
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Winterroggen schützt den Boden vor Erosion

Eine gute Eigenschaften des Winterroggens ist seine Fähigkeit zur Erosionskontrolle. Durch sein dichtes Wurzelnetz und seine schnelle Vegetationsentwicklung bildet er eine schützende Abdeckung auf dem Boden. Hierdurch wird die Erosion durch Wind und Wasser reduziert. Das ist besonders nützlich auf Feldern, die nach der Ernte oder im Winter brach liegen. Auch wenn es regnet, wird durch das durchlässige Wurzelwerk die Bodenfruchtbarkeit und Belüftung erhalten und so der Bodenverluste minimiert. Er ist auch in der Lage, Nährstoffe wie Stickstoff aus dem Boden zu ziehen und sie im Pflanzenmaterial zu speichern. Wenn man den Winterroggen anschließend untergepflügt oder mulcht, gehen dessen Nährstoffe wieder in den Boden über. Somit stehen sie den nachfolgenden Pflanzen wieder zur Verfügung, was zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit beiträgt.

Christoph Janß

Hallo, ich bin Chris, Tourismus Blogger und Hobbyfotograf aus dem schönen Hamburg. Ich habe ein Faible für Geschichte, Architektur sowie Naturaufnahmen. Als Freelancer und Marketer helfe ich Kunden bei ihrem Marketing.

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