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Feldfrucht

Kartoffel Hier wachsen Chips und Pommes-Frites

Buchtipp: Der Kartoffelbau
Buchtipp: Der Kartoffelbau

Die Kartoffel (Solanum tuberosum) ist wie die Paprika, der Tabak, die Tomate oder die Aubergine ein Nachtschattengewächs (Solanaceae). In Frankreich wird die Kartoffel übersetzt als Erdapfel bezeichnet. Ihren Ursprung hat die Knolle jedoch im Hochland der Anden in Südamerika. Spuren deuten auf eine 13.000 Jahre alte Wildkartoffelsorte in Chile in. In den dortigen Ländern wird die Erdknolle übrigens „Papa“ genannt.

   

Der Weg der Kartoffel von Amerika nach Brandenburg

Solanum tuberosum gelangte im 16. Jahrhundert (zirka 1567) mit den spanischen Eroberern von der Neuen Welt über die Kanarischen Inseln in die Alte Welt (Europa). Anfänglich wurde Sie wegen ihrer schönen weiß/gelben Blüten als Zierpflanze kultiviert. Sehr schnell hatte man jedoch erkannt, dass nicht die Blätter sondern die Knollen, im gekochten Stadium verzehrbar waren. Daraufhin wurde die Kartoffel in Ländern wie Irland zum Hauptnahrungsmittel. Hierzulande trug Friedrich der Große in Preußen zu ihrem Siegeszug bei. Er ließ die genügsame Kartoffel in der sandigen Mark Brandenburg anbauen.

So werden Kartoffeln bei uns angebaut

Kartoffeln werden Anfang Juni zur Saat ausgelegt. Hierzu werden alte Saatkartoffeln auf dem Acker ausgebracht. Die Pflanze erreicht anschließend eine Wuchshöhe von bis zu 1 Meter. Kartoffel-Blätter werden bis zu 30 Zentimeter lang und 15 Zentimeter breit. Die weiß-gelben Blüten bilden sich an den 35 Zentimeter langen Stilen und haben einen Durchmesser von 3 Zentimeter. Ausgehend von der Mutterknolle, bilden sich mit der Zeit viele weitere Erdknollen im Boden.

   


Motiv Kartoffel
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Die Ernte und Erntemengen der Erdknolle

Die Erntezeit beginnt Ende August und wird mit einer Kartoffelerntemaschine durchgeführt. Diese zieht man mit einem Traktor über das Feld. Es gibt jedoch auch Vollerntemaschinen. Aus 1 Kilogramm Saatkartoffeln lassen sich so bis zu 10 Kilogramm neue Kartoffeln ernten. Weltweit wurden 2018 über 386 Millionen Tonnen Kartoffeln produziert. Mit 90 Millionen Tonnen hatte China hieran den größten Anteil. Deutschland produzierte 2022 knapp 10,3 (Statista) Millionen Tonnen. Noch vor Frankreich und den Niederlanden ist das Land auch der größte Exporteur der Erdknolle. Knapp 45 Prozent der Erntefläche hierzulande entfällt auf das Bundesland Niedersachsen. Ein Großteil der Ernte wird kühl in Scheunen eingelagert.

Bestandteile des Erdapfel

Kartoffeln enthalten 78 Gramm Wasser und 16 Gramm Kohlenhydrate. Weltweit gibt es über 7.000 Kartoffelarten. Rund 60 % der Kartoffelernte geht direkt zur Nahrungsmittelindustrie. Der zweite große Absatzzweig mit 30 %, ist die Herstellung von Stärke. Auf den Plätzen folgt die Produktion von Ethanol, Futtermittel sowie als Saatgut für neue Ernten. Übrigens: Jeder Deutsche isst im Jahr und Durchschnitt 57 Kilogramm Kartoffeln (Kartoffelchips mit eingeschlossen). Das Meiste davon sind Speisekartoffeln, Klöße und Pommes-Frites.

Diese Inhaltsstoffe sind in jeder Kartoffel

Kartoffel sind reich an wichtigen Inhaltsstoffen. So enthalten Speisekartoffeln unter anderem folgende Bestandteile:

  • Kohlenhydrate
  • Vitamin A und K
  • Eisen
  • Zink
  • Calcium
  • Natrium
  • Kupfer
  • Kalium

Christoph Janß

Hallo, ich bin Chris, Tourismus Blogger und Hobbyfotograf aus dem schönen Hamburg. Ich habe ein Faible für Geschichte, Architektur sowie Naturaufnahmen. Als Freelancer und Marketer helfe ich Kunden bei ihrem Marketing.

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