Feldfrucht

Kartoffel Hier wachsen Chips und Pommes-Frites

Kartoffeln (Solanum tuberosum) sind wie die Paprika, Tomaten und Auberginen Teil der Nachtschattengewächse (Solanaceae). In Frankreich wird die Kartoffel übersetzt als Erdapfel bezeichnet. Ihren Ursprung hat die Knolle im Hochland der Anden in Südamerika. Dort wird Sie übrigens „Papa“ genannt. Sie gelangte folglich im 15 Jahrhundert mit den spanischen Eroberer von der Alten in die Neue Welt (Europa) – um 1573 war das. Anfänglich wurde Sie wegen Ihrer schönen weiß/gelben Blüten als Zierpflanze kultiviert. Sehr schnell hatte man jedoch erkannt, dass nicht die Blätter sondern die Knollen, gekocht verzehrbar waren. Schnelle wurde die Kartoffeln in Ländern wie Irland zum Hauptnahrungsmittel. Hierzulande trug Friedrich der Große in Preußen zu Ihrem Siegeszug bei.

Kartoffeln werden Anfang Juni zur Saat auslegen. Erntezeit ist dann Ende August. Aus 1kg Saatkartoffeln lassen sich übrigens bis zu 10kg neue Kartoffeln ernten.

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Chris

Chris ist Hobbyfotograf aus dem schönen Hamburg mit einem Faible für Naturaufnahmen.

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