HerbstlaubLaubbaum

Rosskastanie Bedrohter Begleiter

Rosskastanien (Aesculus) gehören anderes als die ebenfalls in Europa heimische Edelkastanie zur Familie der Buchen (Seifenbaumgewächse). Zu unterscheiden ist dennoch die gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) mit ihrem weißen Blütenstand sowie die Rote Rosskastanie (Aesculus pavia). Der Baum ist auf der Nordhalbkugel beheimatet und in Deutschland häufig in Parks und in Alleen zu finden.

Die markanten Blätter gliedern sich in bis zu zehn Fiederblätter an einem Stiel geordnet. Die größte Bekanntheit der Kastanie haben sicherlich die zwei bis sieben Zentimeter großen Kapselfrüchte. Diese sind in eine leicht stachelige, grüne Hülle gekleidet. Im Herbst fallen diese vom Baum und hierbei öffnet sich nicht selten der braune Samenkörper mit seiner hellbraunen, runden Stelle.

Kastanie Chilehaus Hamburg
Kastanie Chilehaus Hamburg

Kastanien können bis zu 30 Meter in die Höhe wachsen und bei optimalen Bedingungen 300 Jahre alt werden. Zu schaffen macht den Bäumen jedoch die Rosskastanienminiermotte, ein Schmetterling, der sich ausschließlich in den Blättern des Baumes entwickelt. Entdeckt wurde Sie 1984 in Mazedonien.

Heute ist Sie in ganz Mitteleuropa anzutreffen. Die Fraßgänge der Larven führen zu einer Braunfärbung und Welken der Blätter. Hierdurch wird die Photosynthese unterbrochen und der Baum massiv geschwächt, da somit weniger Nährstoffe aufgenommen werden können.

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Chris

Chris ist Hobbyfotograf aus dem schönen Hamburg mit einem Faible für Naturaufnahmen.

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